
tischfussball tisch
Tischfussball ist aus der deutschen Kneipenkultur nicht mehr wegzudenken. In den Lokalen trifft man die beliebten Kickertische an und kann im Wettbewerb mit anderen Gästen schöne Duelle & Turniere ausspielen. Tischfussball ist in den Anfänden de 20. Jahrhunderts entstanden und es gibt drei Namen, die mit der Erfindung des Sports einhergehen. Da wäre zum einen der Franzose Lucien Rosengart, der bei Citroen angestellt war und seine Modelle später von der Schweizer Firma Kicker nachgeahmt wurden. Deshalb auch das Synonym Kicker für den Tischfussball Sport. Der zweite ist ein Engländer namens Harry S. Thornton. Er meldete 1922 ein Patent auf Modelle an, die dem heutigen Tischfussball-Sport sehr ähnlich sind. Der dritte im Bunde ist der Spanier Finestierre, der nach einer Kriegsverletzung und dem folgenden Aufenthalt im Krankenhaus 1936 einen Kickertisch für sich und die anderen Verletzten des Krankenhause erfunden hat, mit dem man sich dann die Zeit vertreiben konnte. Da ja ein richtiges Fußball-Spiel aufgrund der Verletzungen unmöglich war. 1937 meldete er dann ein Patent auf seinen Tischfussball Tisch an.
Tischfussball wird immer beliebter in Deutschland
Immer mehr Menschen spielen in der Freizeit mit den beliebten Kicker-Tischen. Seit 2002 gibt es auch die ITSF – International Table Soccer Federation, die den Sport forciert und weltweit bekannt machen möchte. Einheitliche Regeln sind dabei natürlich vorausgesetzt. Das Regelwerk im Tischfussball is nämlich doch recht umfangreich. Was für den Sport spricht, ist das neben der technischen Fähigkeit auch immer etwas Psychologie mitspielt um den Gegner richtig auszurechnen und so zu besiegen. Beliebte Tischkicker sind zum Beispiel die Garlando Tischkicker, mit denen im Jahre 2006 die Weltmeisterschaft ausgespielt wurde.
Im Tischfussball gibt es verschiedene Schusstechniken, die demnächt in einem weiteren Beitrag erwähnt werden. Auf jeden Fall macht der Sport sehr viel Spaß und man macht recht schnell Fortschritte.
Die Tischfussball Weltrangliste 2011 (Stand August 2011):
1 – COLLIGNON Frédéric Belgien (650 Punkte)
2 – SPREDEMAN Tony USA (630 Punkte)
3 – ALLALOU Jamal Deutschland (616 Punkte)
4 – HUNDSTORFER Kevin [AUT] 463 pts
5 – ATHA Robert [GBR] 420 pts
6 – BENTIVOGLIO Giuliano [BEL] 407 pts
7 – SNOPKOWSKI Marcin [POL] 375 pts
8 – YOUSFI Adel [FRA] 373 pts
9 – MARES Robert [USA] 360 pts
10 – KREPELA Ladislav [CZE] 343 pts
11 – FRIEßEM Frank (Charly) [GER] 288 pts
12 – MOORE Ryan [USA] 287 pts
13 – DOS SANTOS LOTE Miguel [FRA] 282 pts
14 – WEICKENMEIER Timo [GER] 269 pts
15 – PAPPAS Billy [USA] 263 pts
16 – ZIENCIKIEWICZ Jakub [POL] 263 pts
17 – NUNES Paul [POR] 256 pts
18 – CSIGE Tamás [HUN] 253 pts
19 – LUDWIG Tim [GER] 249 pts
20 – MECKES Sébastien [FRA] 231 pts
21 – DETRE David [HUN] 223 pts
22 – COVOS Olivier [FRA] 213 pts
23 – MCMILLIN Tracy [USA] 208 pts
24 – HEINRICH Ruben [GER] 205 pts
25 – MARKS Christopher [GER] 205 pts
26 – WONSYLD Sven [DEN] 201 pts
27 – BALIC Marc [GER] 195 pts
28 – LOFFREDO Todd [USA] 180 pts
29 – WAHLE Johannes [GER] 177 pts
30 – DEHOEST Davy [BEL] 169 pts